Seit meinem 16. Lebensjahr spiele ich Gitarre. Ursprünglich hatte ich mit Bass begonnen, fand Gitarre aber schließlich vielseitiger einsetzbar. Anfangs waren es Songs auf der akustischen Gitarre zum Mitsingen. Ich kam dann aber bald zur E-Gitarre und zu einer ersten Band. Zu Beginn bestand mein Repertoire aus Klassikern der 60er und 70iger (Beatles, CCR, Uriah Heep, Status Quo, Wishbone Ash...). Der Schwerpunkt lag auf Rock, Bluesrock und allem was groovte. 

 

Später wurde mein Interesse blueslastiger und ich begann, mich mit den Protagonisten der modernen Bluesgitarre zu beschäftigen. Im Mittelpunkt stand als Erster SR Vaughan, bei dem sich sehr leicht erkennen ließ, von wem er in seinem Stil beeinflusst wurde. Ebenso lassen sich die Eigenheiten seines Stils bei fast allen Bluesgitarristen wiederfinden. Über ihn gelangte ich auf die anderen Meister des Genres und deren stilistische Besonderheiten. Zunächst fand ich Gefallen an den unterschiedlichen Spielarten des Texas Blues, später kamen dann der Brit-Blues und traditionellere Stile hinzu, ohne jemals den Pfad des Electric-Blues zu verlassen.

 

Heute ist der Blues zwar meine wahre Leidenschaft, trotzdem bewege ich mich gerne in anderen Stilrichtungen wie Funk, R&B oder Crossover. Es gibt einfach sehr viele interessante Gitarristen, mit denen man sich beschäftigen muss und deren Einflüssen man sich schwer entziehen kann.